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ALMUT

Lichthof Theater

Dem Hamburger Publikum bisher als Schauspieler bekannt, setzt sich Paul Behren in ALMUT choreografisch mit
dem Leben seiner Großmutter Almut Wolf auseinander, die als sogenannte „Halbjüdin“ den Nationalsozialismus
in Hamburg überlebte. Sein Fokus liegt dabei auf dem Prozess des Re-Imaginierens von Körperbildern anhand
von Fotografien und Narrativen im Kontext historisch aufgeladener Räume und deren klanglichen Dimensionen.
„ALMUT ist eine Annäherung an meine jüdische Großmutter, die ich nur kurz kennenlernen durfte. Es verbindet
mich aber mit ihr der Ort, an dem sie ihr halbes Leben verbracht hat. Und wo sie als „Mischling 1. Grades“
den Nationalsozialismus überlebte. Eine Stadt, an der ihre Erlebnisse auf meine heutige Gegenwart treffen.
Ausgehend von ihrer Lebenskizze „Versuch einer Erinnerung und Rückschau“ entsteht ein künstlerischer Dialog
zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Wie kann das, was sie erlebte, durch meinen Körper sichtbar, hörbar
und fühlbar werden? Wie kann mein Körper zum Träger ihrer Erinnerung werden? Das Projekt versteht sich als
tastende Annäherung an ihr Leben und ihre Persönlichkeit. Ein Erinnern, das persönlich beginnt, aber gesellschaftlich
spricht: als gemeinsame Geste des Weitertragens, des Hinterfragens und der Verantwortung“ – Paul
Behren.
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Künstlerische Leitung, Choreografie: Paul Behren / Tanz: Alessia Marra / Sound-Design: Jascha Hagen / Kostüm:
Nadja Eden / Dramaturgische Beratung: Barbara Schmidt-Rohr / Produktion: Sofia Chionidou / Moderation:
Martin Muth
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Gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien, die LICHTHOF Stiftung
und durch die Proberaumförderung des Dachverbands freie darstellende Künste Hamburg

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